Sportverein Falke Steinfeld

Lauer Sommerkick endet standesgemäß

Fußball | 17.05.2010 | 276 Wörter | 0

(Quelle: OV) – Holdorf (stb) – Eine lange und anstrengende Saison neigt sich dem Ende entgegen, die Beine werden nach vielen englischen Wochen und so manchen Blessuren langsam schwerer und auch die Konzentration lässt bei einigen Fußballern zum Saisonende etwas nach. So war es nicht unbedingt verwunderlich, dass die beiden Fußball-Bezirksligisten SV Holdorf und Falke Steinfeld beim 1:1 (1:1) im Holdorfer HSV-Sportpark eher fußballerische Magerkost boten. Auf Platz sieben bzw. fünf stehend ging es für beide Teams schließlich nur noch um die goldene Ananas.
“Das war ein richtig lauer Sommerkick. Chancen waren wirklich Mangelware. Das Spiel hatte beim besten Willen keinen Sieger verdient”, beschrieb Holdorfs Fußball-Obmann Georg Högemann das Niveau des Südkreisderbys. Bei den Gastgebern machte sich besonders das Fehlen von Antreiber Jonas Thölking sowie das frühe verletzungsbedingte Ausscheiden von Alexander Scherwitzki bemerkbar. “Personell kriechen wir mittlerweile auf dem Zahnfleisch”, erklärte Högemann.
In den ersten zwanzig Minuten der Partie tat sich herzlich wenig, ehe Florian Klöker die Steinfelder nach einer Vorarbeit von Christian Arlinghaus mit 1:0 in Front brachte (21.). Im Anschluss nahm die Partie etwas an Fahrt auf: Sechs Minuten nach der Falken-Führung verpasste Torjäger Matthias Bavendiek das 2:0 (26.). Auf der Gegenseite vergab Florian Stärk die erste Holdorfer Gelegenheit (29.). Der 1:1-Ausgleichstreffer war dann schließlich Roman Becker, eigentlich Mittelfeldspieler der Holdorfer Zweiten, vergönnt. Nach einer Freistoß-Flanke von Tobias Fricke schob Becker am langen Pfosten freistehend unbedrängt zum 1:1 ein (37.). Nach dem Seitenwechsel fiel das Spiel in den Trott der Anfangsphase zurück. Beide Mannschaften schafften es einfach nicht, Druck auf die gegnerischen Abwehrreihen auszuüben. Einzig die Chancen für Max gr. Schlarmann (52., Holdorf) und Florian Klöker (84., Steinfeld) rissen die Zuschauer noch einmal aus der Lethargie.





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